| Nach der Schlacht von Yavin | Coruscant | Pil Diller | ||||
| 20 | Die Akademie wird nach einem Anschlag wieder nach Coruscant verlegt. Yavin 4 ist damit dann verlassen. | ----- | ||||
| 64 | Nach dem fest gestellt wurde das manche Schüler sich da nicht so wohl fühlen wird über eine Planeten nach gedacht zum Ausweichen.... | ----- | ||||
| 65 | Ein Planet wird gesucht und nach langen reden wird dann Pil Diller gewählt... Doch das dort ein neuer Jedi Tempel gebaut wird bleibt vorerst geheim... | Die ersten Materialen werden dort hin gebracht... | ||||
| 66-69 | Nur ein Teil weis bescheit das der Tempel verlegt werden soll und die behalten es für sich | Die wichtigsten Sachen werden gebaut... Wie Quartiere, Trainingsräume, Meditations- Räume, auch die Räume für das Archiv und die Bibliothek werden gebaut | ||||
| 69-70 | Die ersten Meister und deren Schüler werden nach Pil Diller verlegt... Sowie die Anwärter. Das Archiv wird langsam kopiert dort hin. | Die fertig Stellung der Quartier bereiche , sowie der Trainingsraum und der Meditations- Raum. | ||||
| 70 | Coruscant wird der offizielle Punkt für alle die was von den Jedi wollen... | Die Ausbildung wird aufgenommen und es wird immer weiter am Tempel gebaut.. | ||||
| 71 | Die Jedi haben sich recht weit rehabilitiert,Coruscant bleibt offizieller Standort des Jedi-Tempels. | Es kommen der Technikraum und die Zoologische Abteilung zu den Räumen dazu. Sie wurden fertig gestellt. | ||||
| 72 | Der Rat und der größte Teil der Jedi sind noch immer auf Coruscant. | Ein vernünftiger Hangar wird fertig gestellt,sowie ein großer Garten bereich mit See der dann in einen Wald ausläuft... | ||||
| 73 |
Coruscant bleibt weiterhin einziger,offizieller Standpunkt eines Jedi-Tempels,Pil Diller beherbergt nun eine kleine Bruderschaft,die auch Personen aufnimmt,die auf Coruscant keine Chance auf eine Ausbildung hätten.
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Die Archive sowie die Bibliothek ist nun komplett kopiert.. | ||||
| 74 | Die meisten Personen werden für diesen Zeitraum wieder nach Coruscant gebracht,doch auch einige bleiben auf Pil Diller. | Der Tempel wird zerstört durch eine Gruppe hinterbliebene Imperiale, die die Jedis immer noch jagen.... es wird jedoch wieder neu aufgebaut... | ||||
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75 |
Die nach Coruscant verlegten Bruderschaftsglieder kehren mit neuen Materalien nach Pil Diller zurück. |
Der Tempel ist wieder gänzlich aufgebaut und die Zeltstadt wurde entfernt.Nun kümmert man sich um die Rehabilitierung des Waldes sowie der umliegenden Gebiete,die durch die Arbeiten und Angriffe beschädigt wurden,wobei sich einige sehr überraschend schnell von alleine in ihren Ursprungszustand zurückgeführt haben.... |
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25000 v.d.S.v.Y. |
Durch die weit verbreitete Nutzung von Antribssystemene, die das Reisen durch den Hyperraum mit Überlichtgeschwindigkeit gestatteten wurde die Galaxis zu einem gemeinsamen Lebensraum vereint. Diese Neuerung war die Geburt eines demokratischen Verbunds von Sternensystemen, der Galaktischen Republik. Jenes mystische Energiefelde, das uns die Jedi als 'Die Macht' beschrieben haben, bildete das geistige Fundament der Republik. Die ersten Jedi waren Philosophen; sie studierten die lichten und dunklen, die lebendigen und einigenden Aspekte der Macht und prophezeiten, dass eines Tages ein Auserwählter kommen würde, um der Macht das Gleichgewicht zu bringen. Spätere Generationen übernahmen eine aktivere Rolle innerhalb der galaktischen Gemeinschaft und setzten die Macht als Mittel der Verteidigung gegen das Böse ein. In diesen Tagen begannen zahlreiche machtsensitive Persönlichkeiten die mühevolle Ausbildung unter der Anleitung ihrer Jedi-Meister und eigneten sich die Waffen, das Wissen und die Fähigkeiten der Jedi an. Manche behaupten, der Jedi Orden wäre auf Ossus gegründet worden, was allerdings nie wiesen werden konnte. | ||
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Das "Goldene Zeitalter der Sith" |
Über die Anfänge und die Frühzeit des Sith-Reichs in den Jahren vor dem Krieg verzeichne die Analen der Geschichtsschreibung nur wenig. Wir wissen von einem Kampf zwischen der hellen und der dunklen Seite der Macht in uralter Zeit, dem ersten großen Schisma zwischen den Jedi-Rittern. Die Dunklen Jedi wurden nach einem Jahrhundert des Blutvergießens besiegt und die Überlebende flohen ins Exil. Sie verließen die bekannten Regionen und überquerten die Grenzen zu den unbekannten Territorien der Galaxis. Schließlich stießen sie auf eine primitive Zivilisation, ein neues Volk, zu dessen Herrschern sie sich aufschwingen konnten - auf die Sith. Dieses mächtige, aber leicht beeinflussbare Volk behandelte die Dunklen Jedi wie Götter. Da die exliierten Jedi nun über unbegrenzte Ressourcen und willige humanoide Sklaven verfügten, konnten sie die Sith-Zivilisation zu einem neuen Reich umformen. So brach, weit von der Galaktischen Republik entfernt, ein goldenes Zeitalter des Bösen an. In den folgenden Jahrhunderten verloren die finsteren Herrscher des Sith-Reichs ihre Stern- und Hyperraumkarten, so dass sie schließlich nicht einmal mehr wussten, wo sie die Republik hätten suchen sollen. Auch von anderer Seite verblassten die Erinnerungen an die Revolte der Jedi und die Beherrscher der dunklen Seite lebten fortan nur noch in Volkssagen weiter. | ||
5000 v.d.S.v.Y. |
Die Alte Republik blühte und wuchs. Die Jedi-Ritter sowie engagierte Forscher zivilisierten einen Großteil der Galaxis obwohl zahlreiche ferne Sektoren unerschlossen blieben. Die verschlungenen Wege durch die unbegreifliche Wildnis des Hyperraums wurden damals erst kartographiert, so dass Fernreisen häufig gefährlich und unsicher waren. Die Geschwister Gav und Jori Daragon waren Hyperraumkartographen, deren verzweifelte Entdeckungsreise die Geschichte der Galaxis nachhaltig beeinflusste. Gav und Jori fanden bereits früh heraus, dass sie über eine gewisse Stärke in der Macht verfügten, doch es fehlte ihnen an der Geduld und dem nötigen Antrieb, die strenge geistige Ausbildung zu durchlaufen, die erforderlich ist, um ein Jedi-Ritter zu werden. Nach einer gerade noch vermiedenen Katastrophe sahen sich Gav und Jori mittellos und außer Stande, die notwendigen Reparaturen an ihrem Schiff zu bezahlen; die 'Starbreaker 12' lag darauf gewissermaßen herrenlos im Innern der Mauern von Cinnagar. Da sie ohnehin nichts als Gefahren und Schuldner erwarteten, stahlen Gav und Jori ihr eigenes Raumschiff und verschwanden zwischen den Sternen. Sie wollten ihre letzte Chance nutzen, eine gewinnbringende neue Route zu erschließen, die weiter in den Weltraum führte als irgendeine andere zuvor. Die Kenntnis darüber würde es ihnen ermöglichen, ihre Schulden zu bezahlen. Unter dem Beschuss der Sicherheitskräfte von Cinnagar holten Gav und Jori alles aus ihrem Naivcomputer heraus und starteten ins Unbekannte. Auf der anderen Seite der Galaxis war das Rech der Sith (durch die gewaltige Entfernung von der Republik geschieden) im Verlauf der Jahrhunderte zu einer Macht herangewachsen, die sich der Zauberei und der Ausübung dunkler Macht verschrieben hatte. Doch gegenwärtig durchlebte das Reich eine Krise. Der größter Dunkle Lord des Sith-Reichs, Marka Ragnos, war jüngst, nach einem Jahrhundert eiserner Herrschaft, gestorben. Das dadurch entstandene Machtvakuum führte zu einem heftigem Streit. Ein Bürgerkrieg drohte, der das uralte Reich zerreißen konnte. Die machthungrigen Parteien kamen anlässlich der Beisetzung Ragnos' in mitten der hoch aufragenden Grabstätten auf der Begräbniswelt Korriban zusammen. Ungeachtet der heraufziehenden dunklen Kriegswolken wurde Ragnos eine prunkvolle Bestattung zu Teil, bei der die Opferung von Sklaven aus dem Volk der Sith von der Vollendung eines spektakulären neuen Grabmals kündete. Noch am Rande des Grabes stießen die beiden Stärksten Widersacher aufeinander: Naga Sadow, der begierig war, die Macht der Sith auszudehnen und sich mit ungewissen magischen und alchemistischen Künsten befasste, und sein Rivale Ludo Kressh, der sich mit den bestehenden Gründungen des Reichs zufrieden gab und nicht gewillt war, sich auf irgendeine Dummheit einzulassen, die die Dunklen Lords ihren gesamten Besitz kosten mochte. Es kam aus der Schwelle der neuen Grabstätte zu einem blutigen Zweikampf zwischen Sadow und Kressh, doch schließlich erschien ihnen zu ihrer beider Erstaunen gleichsam mit dem letzten Aufwallen seiner Lebensenergie wie ein gespenstischer Herold das Abbild des verstorbenen Dunklen Lords. Der Schatten von Marka Ragnos verkündete ebenso rätselhaft wie geheimnisvoll, dass das Schicksal des Reichs vom Ausgang ihres Streits abhinge. Inmitten dieser Auseinandersetzung erschien die Starbreaker 12 über Korriban. Gav und Jori Daragon hatten ihren blinden Sturtz in den Hyperraum ohne jede Orientierung, aber voller Neugier halbwegs überstanden und machten sich sofort daran, Informationen über den soeben entdeckten neue Welt zu sammeln. Denn wenn sich ihnen hier keine neuen Märkte, und Ressurcen eröffneten, hätte ihre gefährliche Expedition nicht den geringsten Sinn gehabt. Doch die in Fehde liegenden Sith-Lords zeigten keinerlei Interesse an friedlichen Handelsbeziehungen mit der Republik Gav und Jori wurden als feindliche Spione gefangen genommen und auf den trostlosen Planeten Ziost verschleppt, wo sie eingekerkert und von den Herrschern der Sith verhört wurden. Die Dunklen Lords erinnerten sich kaum an die ferne Republik. Der konservative Kressh glaubte, die Daragon-Geschwister wären die Vorboten einer Invasion, während sein ehrgeiziger Widersacher Naga Sadow in der unvermuteten ins Spiel kommenden Republik ein neues großes Ziel für seine Eroberungspläne sah. Insgeheim vertrat Sadow außerdem die Auffassung, dass ein neuer äußerer Gegner wie die Republik die Feindseligkeiten innerhalb des Sith-Reichs beenden und die Bevölkerung von den politischen Schwächen in ihrer Heimat ablenken würde. Nachdem ein Tribunal aus Sith-Lords Gav und Jori zum Tode verurteilt hatte, half Naga Sadow den beiden bei der Flucht, wobei er auf seine Massassi-Krieger zurückgriff, Angehörige einer speziell gezüchteten Rasse von Soldaten. Er ließ Gav und Jori in seine abgelegene Festunge bringen und legte bestechende Beweise für die Befreiung der beiden durch Agenten der Republik vor. Bei der nächsten Ratsversammlung der Sith zog Naga Sadow Nutzen aus der allgemeinen Unsicherheit und der Furcht der Republik. Er macht Gav und Jori zu Zielschheiben für den vollentbrannten Zorn des Reichs und überzeugte die übrigen Lords von der angeblich bevorstehenden Invasion. Er bestand darauf, dass die Sith zuerst zuschlagen müssten. Nachdem er in seine Festung zurückgekehrt war, machte Sadow sich daran, Gav in die Magie der Sith einzuweihen. Während der mühevollen Ausbildung hielt er Jori Daragon von ihrem Bruder fern und lenkte beide wie Marionetten. Eingedenk ihrer Notlage verlangte Jori ihr Schiff zurück - das einzige Mittel, das sie wieder nach Hause bringen konnte. Da sie das Sith-Reich entdeckt hatten, als sie einem zufälligen Kurs folgten, war die einzige sichere Route nach Hause im Computer der Starbreaker 12 gespeichert. Ohne ihn würden sie und ihr Bruder den Rückweg niemals finden. Nachdem Sadow immer neue Entschuldigungen dafür vorbrachte, dass er sie in seiner Festung festhielt, begann Jori sich allmählich zu fragen, ob der Sith-Lord wirklich ihr verbündeter sei. Als Ludo Kressh Anhaltspunkte dafür aufdeckte, dass möglicherweise Sadow hinter der Flucht der Gefangenen stand, versammelte er loyale Truppen der Sith um sich, um Sadows Festung anzugreifen und ihn als Verräter und Intriganten bloßzustellen. Auf diese Weise wollte Kressh die Herrschaft über das Reich an sich bringen. Doch all dies entsprach genau Sadows Plänen, der gut darauf vorbereitet war, den vermeintlichen Überrauschungsangriff seines Rivalen zurückzuschlagen. Während des Durcheinanders, das auf die Schlacht folgte, überzeugte Sadow Jori Daragon davon, dass ihre einzige Chance in einer neuerlichen Flucht lag; außerdem sorgte er dafür, dass Gav im letzten Augenblick daran gehindert wurde, ihr zu folgen, damit sie allein entkommen musste. In dem Augenblick, in dem Ludo ressh' Raumer auftauchten und eine zerstörerische Kannonade entfesselten, stand Jori vor einer grässlichen Entscheidung. Erfüllt von tiefer Trauer, ließ sie ihren Bruder in der versprochenen Ophut von Naga Sadow zurück und schwor, so bald wie möglich zu seiner Rettung zurückzukehren. Doch sie wusste, dass das Reich der Sith die Vorbereitungen für den Überfall auf die Republik intensivierte, und nur sie würde zu Hause Alarm schlagen können. Die Starbreaker 12 war kaum im Hyperraum verschwunden, als Naga Sadow auch schon seine militärischen Reserven von der Leine ließ. Seine Streitkräfte zerschmetterten Kressh' Flotte, vernichteten das Flaggschiff seines Wiedersachers und, wie zu vermuten stand, auch diesen selbst. Jetzt, da die Opposition geschlagen und zerstreut war, ergriff Sadow die Gelegenheit und krönte sich zum Dunklen Lord der Sith. | ||
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5000 v.d.S.v.Y. : Der Große Hyperraumkrieg |
Ohne Jori Daragons Wissen befand sich an Bord ihres Schiffen ein Signalsender, der Naga Sadow und seine Streitkräfte ins Herz der ahnungslosen Republik führen sollten. Jori erreichte das Teta-System, schlug Alarm und rief ihr Volk zu den Waffen - doch sie wurde auf der Stelle fest genommen und des Betrugs, des Diebstahls ihres eigenen Raumschiffs sowie weiterer schwerer Vergehen angeklagt. Sie gerieht darüber schier außer sich und berichtete von der Bedrohung durch die Sith, doch niemand schenkte ihr Glauben, jeder sah darin bloß die List einer verzweifelten Kriminellen. Sie wurde auf eine unwirtliche Koloniewelt verbannt und so jeder Möglichkeit beraubt, ihren Bruder aus dem Sith-Reich zu befreihen. Doch es dauerte nicht lange und Jori konnte entkommen. Sie versteckte sich in einem Frachttransporter, der sie auf die Zentralwelt der Tetaner brachte. Nach einer verzweifelten Hatz gelange es Jori schließlich, bis zur Kaiserin von Teta vorzudringen. Sie flehte die Kaiserin an, ihr Gehör zu schenken, und konnte endlich ihre Geschichte erzählen. Einiger der großen Jedi-Ritter der Republik reagierten mit Verwunderung auf den Bericht. Zu ihnen gehörte auch der junge Odan-Urr, sein Meister Ooroo sowie Tetas Ratgeber Memit Nadill. Als Jori ihnen die Einzelheiten von Naga Sadows Ambitionen lieferte, erinnerten sie sich an die Legenden über abtrünnige Dunkle Jedi, die vor langer Zeit im Nirgendwo verschwunden waren. Das erregte ihr Misstraue und sie überredeten die Kaiserin, sich gegen eine möglicherweise bevorstehende Invasion zu rüßten. Während die Jedi-Ritter die Kunde überall in der Galaxis verbreiteten, reiste die Kaiserin nach Coruscant, um dort um die unterschtützung der übrigen politischen Führer zu werben. Allerdings gelang es Teta mit ihrer Rede vor der Vollversammlung nicht, die verbündeten Welten zum Handeln zu bewegen. Lediglich eine Hand voll Jedi unter den Zuhörern schenkte ihrer Warnung beachtung. Im Reich der Sith mobilisierte Naga Sadow unterdessen seiner verbliebenen Kräfte sowie die blutrünstigen Massassi-Krieger. Sadow nahm seinen formbaren Schützling Gav und brach zu einem Überraschungsangriff gegen die verwundbare Republik auf, wobei sie nach dem Start den Koordinaten volgten, die ihnen von der Starbreaker 12 ungewollt übermittelt worden waren. Wenig später erschien Naga Sadows vollständige Kriegsflotte mit Feuer speienden Waffen im Teta-System. Der unerwartete Konflikt erfasste die gesamte Republik wie ein Orkan. In der Reihe von Gefechten maßen sich Kriegsschiffe und loyale Jedi-Ritter mit den Zauberkräften und der Feuerkraft der Sith. Unter den jugendlichen Helden dieser Kämpfe befand sich auch der nichtmenschliche Jedi Odan-Urr, der tausend Jahre später im Sith-Krieg abermals zu einer zentralen Figur werden sollte. Die Kaiserin Teta erwies sich im Zuge dieser Auseinandersetzungen als begabte Befehlshaberin, doch die Sith waren ein hartnäckiger und zudem unberechenbarer Gegner, da Naga Sadow sich in diesem Sektor der Galaxis nur sehr oberflächlich auskannte. So wandte sich das Kriegsglück gegen die Republik. Schließlich stellten sich die vereinigten Streitkräfte der Republik bei dem aktiven roten Riesenstern Primus Goluud zum entscheidenden Kampf. Sadow legte Gav Daragon einmal mehr herein und ließ ihn im Angesicht der auf Rache sinnenden vereinten Flotte im Stich. Dann setzte er die schreckliche Technologie der Sith ein und verursachte eine Explosion im Kern des Sterns. Obwohl Jori Daragon keine militärische Ausbildung genossen hatte, kannte sie, wenn es darum ging, ein Raumschiff zu fliegen, doch eine Vielzahl von Tricks. Im Verlauf der Schlacht stieß sie mit ihrem manipulirten Bruder Gav zusammen, der sich jedoch endlich von den Sith lossagte und einsah, was er getan hatte. Er wechselte die Seiten und half seiner Schwester und der Republik. Kurtz bevor der Rote Riese sich in eine Supernova verwandelte und ihn vernichtete, bat er Jori um Vergebung. Als die Gezeiten des Krieges wechselten, sammelte die Republik ihr Kräfte gegen die Invasoren und erwies sich der Sith-Flotte als haushoch überlegen. Memit Nadill und seine Jedi-Ritter schlugen den Feind auf Coruscant, wärend Odan-Urr ein bedeutendes Gefächt auf dem abgelegenen Planeten Kirrek gewann. Doch der Jedi-Meister Ooroo bezahlte diesen Sieg mit seinem Leben. Naga Sadow befahl den unverzüglichen Rückzug und führte seine überlebenden Krieger zurück in das Sith-Reich. Als er mit den geschlagenen Truppen - gleichsam an Krücke - zurückkehrte, fand er bald heraus, dass sein Wiedersacher Ludo Kressh keineswegs tot war. Kressh hatte eigene Spione ausgebildet und war dem Mordanschlag gegen ihn entkommen. Nun erwartete er mit seinen loyalistischen Kräften Sadows bereits angeschlagene Flotte. Kressh verlor keine Zeit und griff Sadows >>Verräter<< an, ehe diese sich erholen konnten. Naga Sadow, der zu diesem Zeitpunkt nichts mehr zu verlieren hatte, wehrte sich mit verzweifelter Kraftanstrengung, so dass schließlich beide Seiten aufgerieben wurden. Die Verfolgerflotte der Republik tauchte inmitten des Schlachtgetümmels auf, um der Bedrohung durch die Sith ein für alle Mal Herr zu werden. Sadows und Kressh' Kampfverbände wurden gleichermaßen im Kreutzfeuer dezimiert. Naga Sadow setzte daraufhin alles auf eine Karte, inszinierte ein Ablenkungsmanöver, entkam in Begleitung seiner treusten Anhänger an Bord seines ramponierten Flaggschiffs und opferte den Rest seiner Streitkräfte. Er wurde von Raumschiffen der Republik verfolgt, doch Sadow griff ein letztes Mal auf seine Zauberkräfte zurück: Er steuerte seine Raumer zwischen zwischen den beiden eng beieinander stehenden Sterne eines binären Systems, die Denarii Nova, und setzte die Macht der Sith ein, um die solaren Energien umzuleiten, dass die Schiffe der Republik in seinem Kielwasser vernichtet wurden. Von sich selbst hinterließ er nicht die geringste Spur. Von all der vergangenen Pracht und Herrlichkeit blieb Naga Sadow ein einziges Raumschiff und dessen Massassi-Besatzung. Der Dunkle Lord landete auf einem damals kaum bekannten Dschungelmond, der um den asriesen Yavin kreist. Dort, auf Yavin 4, schlug er sein Lager auf, versteckte sein Kriegsschiff und ließ die Massassi als Wachen zurück. Naga Sadow gelobte, das Feuer des Streits zu ersticken, ehe er wiederkommen würde. Er benutzte die Technologie und Magie der Sith um sich in einer Kammer einzuschließen, die ihn am Leben erhielt - in Vorausschau auf einen fernen Tag, an dem jemand die dunklen Lehren annehmen und das neue Goldene Zeitalter der Sith heraufbeschören würde, dessen kommen der gefallene Dunkle Lord Marka Ragnos vorhergesagt hatte.Aber Ragnos war nicht der einzige, dessen Prophezeihungen glaubhaft klangen. Meister Ooroo hatte auf dem Schlachtfeld von Kirrek mit seinen letzten Worten vorrausgesagt, dass sein strebsamer Schüler Odan-Urr einst eine riesige Bibliothek gründen und ein sehr hohes Alter ereichen würde. Doch schließlich würde er inmitten seiner geliebten Schriftrollen und Bücher sterben. Beginnend mit Meister Ooroos Sammlung obskurer Artefakte und zahlreicher Objekte, die er in den Trümmern der besiegten Invasionsflotte der Sith fand, gründete Odan-Urr tatsächlich die größte Bibliothek und Ausbildungsstätte der Alten Republik: die große Museumsstadt auf Ossus. Und wie sein Meister es vorhergesagt hatte, starb Odan-Urr erst tausend Jahre später nach dem Ausbruch des Sith-Kriegs über seinen Büchern. Das Vermächtnis der Sith: Das Reich der Sith zerbröckelte und man kann es den Beobachtern der Republik nicht verdenken, dass sie darauf mit großem Optimismus reagierten. Neue Systeme wurden erforscht, neue Spezies entdeckt und in die Gemeinschaft aufgenommen, während die galaktische Regierung immer geeignetere Methoden fand, unterschiedliche Kulturen über gewaltige Entfernungen hinweg zu verwalten. Jahrhunderte vergingen. Es kam zu keinen neuen Begegnungen mit den Herrschern der Dunkelheit oder den Überlebenden der Sith, aber das Böse gewann auf eine andere und viel heimtückischere Weise erneut an Einfluss - als Krebsgeschwür im Innern des republikanischen Leibes. | ||
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Das Vermächtnis der Sith |
Das Reich der Sith zerbröckelte und man kann es den Beobachtern der Republik nicht verdenken, dass sie darauf mit großem Optimismus reagierten. Neue Systeme wurden erforscht, neue Spezies entdeckt und in die Gemeinschaft aufgenommen, während die galaktische Regierung immer geeignetere Methoden fand, unterschiedliche Kulturen über gewaltige Entfernungen hinweg zu verwalten. Jahrhunderte vergingen. Es kam zu keinen neuen Begegnungen mit den Herrschern der Dunkelheit oder den Überlebenden der Sith, aber das Böse gewann auf eine andere und viel heimtückischere Weise erneut an Einfluss - als Krebsgeschwür im Innern des republikanischen Leibes. | ||
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4400 v.d.S.v.Y. Der Schatten von Freedon Nadd |
Sechshundert Jahre nachdem Naga Sadow auf jenem Dschungelmond Zuflucht gefunden und seine Massassi-Dienerschaft dort ihre großen Tempel erbaut hatte, folgte ein ehrgeiziger Jedi-Ritter namens Freedon Nadd gewissen Gerüchten und seiner inneren Stimme und suchte das abgelegene Yavin-System auf. In den Jahrhunderten, die vergangen waren, seit der besiegte Dunkle Lord seine konservierte Essenz in der fokussierenden Kammer des zentralen Tempels eingeschlossen hatte, waren die entkommenen Massassi zu mächtigen, aber primitiven Wilden herabgesunken. Nadd begegnete und kämpfte gegen sie - und als er die Macht einsetzte , erinnerten sich die Massassi ihrer Vergangenheit. Sie zeigten ihm, wo sich der Dunkle Lord zur Ruhe begeben hatte und auf das Erscheinen eines neuen Helden des Bösen wartete - auf jemanden wie Freedon Nadd. Nadd weckte den uralten Sith-Lord, der ihn die Zauberei und dunklen Winkelzüge der Macht lehrte und ihm Fähigkeiten und Waffen gab, denen die übrigen Jedi nichts entgegenzusetzen haben würden. Was aus dem auferstandenen Naga Sadow wurde, ist nicht bekannt; Freedon Nadd jedoch verließ Yavin 4 und ließ sich auf der primitiven Welt Onderon außerhalb der Grenzen der Alten Republik zum König krönen. Das friedfertige Volk von Onderon wurde bereits seit Jahrhunderten von schrecklichen Bestien heimgesucht, die von dem erratischen Mond Dxun kamen. Die gemeingefährlichen Räuber hatten entsätzlich unter der Bevölkerung gewütet, bis das Volk zu seinem Schutz endlich die Stadt Iziz baute. Freedon Nadd gelang es dank seiner Kenntnisse der Sith-Magie und seines Willens, die Dunkle Seite einzusetzen, mit Leichtigkeit, sich zum Führer dieses Volkes zu machen. In den folgenden Jahrzehnten wurde die ummauerte Stadt immer größer und drängte den Urwald unerbittlich immer weiter zurück. Nadd half seinen Untertanen bei der Entwicklung zerstörerischer Technologie, damit sie sich besser gegen die Ungeheuer und später auch gegen ihre inneren Feinde zur Wehr setzen konnten, die sich gegen die Herrschaft des Sith-Lords erhoben. Eine der neuen Methoden, die Nadd einführte, sah die Verbannung von Kriminellen vor, wozu jeder gezählt wurde, der sich offen gegen Nadd aussprach. Sie wurden vor die Stadtmauern von Iziz geschickt, wo sie von den unersättlichen Raubbestien verschlungen wurden. Einige dieser ausgesetzten indes überlebten und schlossen sich zusammen; sie lernten sogar, wie man die Ungeheuer einfangen und domestizieren konnte. Die Überlebenden wadten sich darauf auf dem Rücken der fliegenden Bestien um mit selbst gebauten Waffen gegen die Stadt, die sie verbannt hatte. Es war der Beginn jahrhundertelanger Unruhen und Aufstände - eines immer wieder neu aufflammenden Guerillakrieges, dem nicht einmal Freedon Nadds Macht Einhalt gebieten konnte. Nach Nadds Tod wurde der Sarkophag, der seinen Leichnam barg, zu einem Brennpunkt dunkler Energie, von der seine Nachkommen zehrten. Nadds Vermächtnis wurde von Generation zu Generation weitergereicht, doch der endlose Bürgerkrieg ging immer weiter und der Blutzoll war beinahe so hoch wie in den Tagen der Übergriffe der Bestien von Dxun. Viele Jahrhunderte später, als die Republik ihr Einflussgebiet erweiterte und andere Jedi- Ritter in das Onderon-System kamen, stand die endgültige Zuspitzung der Krise unmittelbar bevor. | ||
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4000 v.Y. : Die Prüfung der Jedi |
Das Überleben der Republik hing von zwei Faktoren ab: von der weisen Regierung der Administratoren und Gesetzgeber sowie der Wahrung der Harmonie und Gerechtigkeit durch eine heroische Bruderschaft von Kämpfern - der Jedi-Ritter. Auf diese Weise gewöhnten sich die Jedi daran, Wächter neuer Systeme zu werden, in Zeiten des Wandels die Augen offen zu halten und bei lokalen Schwierigkeiten zu helfen. Den Jedi-Meister Arca Jeth von Arkania wurde die Verwaltung des Ondereon-Systems übertragen. Doch anstatt die Rolle des Wächters selbst zu übernehmen, schickte er seine drei Schüler: die ebenso gutmütigen wie impulsiven Brüder Ulic und Cay Qel-Droma sowie einen ruppigen Twi'lek mit Namen Tott Domeeta. Die Befriedigung eines lokalen Konflikts auf einer rückständigen Welt schien zunächst eine einfache Aufgabe zu sein, doch in Wirklichkeit wurde damit die Bühne für eines der folgenreichtsten Ereignisse in der Geschichte der Alten Republik bereitet. Die drei Jedi-Ritter wurden bei ihhrer Ankunft auf dem unzivilisierten Planeten von dessen uralter Königin Amanoa begrüßt, der Herrscherin von Iziz. Sie schilderte ihnen die Verwüstung durch die Bestienreiter, die über die Stadtmauer kamen, um die Bewohner heimzusuchen, zu töten und zu entführen. Die alte Königin bat die Jedi, den Jahren der Qualen und des Leids ein Ende zu bereiten. Als die Bestienreiter sich bei ihrem nächsten Überfall den Palast vornahmen, verschleppten sie Galia, die Tochter der Königin Amanoa, und brachten sie zu ihrem Stützpunkt im Dschungel. Die Qel-Droma-Brüder und Doneeta brachen unverzüglich zu ihrer Rettung auf, fanden jedoch bald heraus, dass sich nicht alles so verhielt, wie es ihnen berichtet worden war. Galia und der Führer der Bestienreiter, Oron Kira, hatten die Entführung gemeinsam geplant; sie wollten sich vermählen und die beiden Parteien zusammenführen, um so das endlose Blutvergießen zu beenden. Die Jedi versuchten zu vermitteln und legten Königin Amanoa Kiras Plan vor, doch sie fanden heraus, dass die alte Herrscherin kein Interesse am Frieden hatte. Sie zehrte bereits seit Jahren von Freedon Nadds Fähigkeiten und rief nun die dunkle Seite der Macht an, um Oron Kiras Anhänger zu vernichten. Sie zog die Armeen von Iziz zusammen und befahl ihnen, die Eindringlinge zu zerschmettern. Die Jedi wehrten sich, waren jedoch hoffnungslos unterlegen. Cay Qel-Droma verlor im Kampf einen Arm, den er später durch eine mechanische Prothese ersetzte. Daraufhin wurde Meister Arca selbst herbeigerufen und bei seiner Ankunft wendete sich das Kriegsgeschick. Die Bestienreiter bezwangen die garstigen Soldaten der Königin Amanoa; Arca drängte die Mächte des Bösen mit den vereinten Kräften des Lichts zurück und besiegte die Schatten, die solange das Herz der Stadt beschwert hatten. Galia und Oron Kira bemühten sich fortan gemeinsam um den friedlichen und zivilisierten Aufbau ihrer Welt. Nomi Sunrider, eine andere Jedi, die Ulic niemals begegnet war, durchlief derweil ein Martyrium, das sie darauf vorbereitete, eine der größten Führerinnen und Kriegerinnen ihrer Zeit zu werden. Die junge Frau war mit Andur Sunrider, einem erst kürtzlich ausgebildeten Jedi, verheiratet und gemeinsam hatten sie eine kleine Tochter, Vima. Nomi besaß eine ausgeprägte Affinität zur Macht, es mangelte ihr jedoch zunächst an dem nötigen Selbstbewusstsein und dem Antrieb, eine Jedi zu werden. Andur und seine Familie unternahmen eine Pilgerfahrt in das Stenness-System, um dem Jedi-Meister Thon kostbare Kristalle von Adega zum Geschenk zu machen. Auf ihrem Weg wurde Andur jedoch von Räubern ermordet. In ihrem Entsetzen und ihrer Trauer erschien Nomi der Jedi-Geist des erschlagenen Gatten, der ihr gebot, sein Lichtschwert an sich zu nehmen, um sich selbst und ihre Tochter damit zu verteidigen. Sie erschlug unter Führung unter der Führung der Macht den größten Teil der Angreifer und lauschte anschließend Andurs Abschiedsworten, mit denen er sie anwies, Meister Thon selbst aufzusuchen, um sich zur Jedi ausbilden zu lassen.Ungeachtet ihres Wiederwillens, jemals wieder ein tödliches Lichtschwert zu führen, sah sich Nomi unversehens auf einem, dessen Ziel die Beherrschung der Macht war. Sie fand Meister Thon, einen Ehrfurcht gebietenden, gepanzerten Tchuukthai von wilder Erscheinung und großer Weisheit, auf der öden Welt Ambria. Obwohl Thon behauptete, das Lichtschwert sei ihr Schicksal, nahm Nomi das Jedi-Training durch diesen Meister nur unter der Voraussetzung an, dass sie niemals wieder eine solche Waffe würde benutzen müssen. Doch das Schicksal ließ ihr gar keine andere Wahl, als für sie selbst und Vima zu kämpfen. Als Piraten Ambria überfielen, focht sie an Thons Seite, um den Planeten zu beschützen. Nomi überwand ihre Zweifel und den Widerwillen und lernte mit der Zeit, dass das Lichtschwert nicht die einzige Waffe ist, die den Jedi-Rittern zu Gebote steht. Nomi Sunrider wurde zu einer unbestrittenen Meisterin in der Technik der Jedi-Kampfmeditation, bei der sie die Macht einsetzte, um ihre Gegner so zu beeinflussen, dass sie einander bekämpften. Nach einigen Monaten Training brachte Meister Thon Nomi in das Jedi-Ausbildungszentrum auf Ossus, wo er sie dem Meister Vodo-Siosk Baas überantwortete. Dort erfuhr sie gemeinsam mit anderen Adepten noch mehr über die Macht und baute schließlich ihr eigenes Lichtschwert. | ||
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25000 v.d.S.vY. bis 3998 v.d.S.v.Y. Der Freedon-Nadd-Aufstand |
Auf Onderon flammten unterdessen die Unruhen ungeachtet von zwei Jahren relativen Friedens wieder auf. Der zündende Funke kam von einer finsteren Sekte, die das Anden ken von Freedon Nadd ehrte. Meister Arca war mit seinen Schülern Ulic und Cay Qel-Droma sowie Tott Doneeta vor Ort geblieben. Sie alle, vor allem aber Meister Arca, unterlagen dem Einfluss der bedrückenden Schatten der Dunklen Seite, die noch immer auf allem lasteten. In einem verzweifeltem Versuch, das Krebsgeschwür des Bösen zu vernichten, machten sie sich daran, den Sarkophag mit Freedon Nadds Hülle sowie den Sarg von Königin Amanoa weit weg auf den von Ungeheuern verseuchten Mond Dxun zu bringen. Doch während der Überführung, starteten die Anhänger Nadds aus dem Untergrung der Stadt Iziz einen unerwarteten Angriff. Bei diesem Überfall wurde Meister Arca von einem dunklen Machtblitz getroffen, worauf es den Nadd-Auftändischen galang, die königlichen Sarkophage an sich zu bringen. Während Arca sich erholte, erfuhr er, dass Königin Galias Vater, König Ommin, die ganze Zeit am Leben gehalten worden war. Gebrechlich und altersschwach, wie er war, lebte Ommin in einer geheimen Pflegeeinrichtung. Arca besuchte den sterbenden alten Mann; Galia und Ulic Qel-Droma begleiteten ihn. Arca erkannte rasch, dass Ommin selbst der Ursprung der großen Dunkelheit und ein Anhänger von Freedon Nadd war. Ommins Ungeschick befreite den Geist von Nadd, der sich sofort mit Ommin verband. Der gelähmte König schleuderte glühende Blitze dunkler Energie auf Arca und unterwarf ihn so. Obwohl Ulic tapfer kämpfte, um seinen Meister zu retten, entfloh Ommin mit dem paralysierten Arca an einen geheimen Ort der Dunklen Seite, an den zuvor auch die gestohlen Sarkophage gebracht worden waren. Ulic Qel-Droma, den sein Versagen und seine Schwäche an den Rand der Verzweiflung trieben, bat die galaktische Regierung und das Bündnis der Jedi-Ritter um Hilfe. Im Onderon-System tauchten bald Kriegsschiffe der Republik auf, während auf der Bibliothekswelt Ossus ein weiteres Jedi-Team zusammengestellt und in marsch gesetzt wurde. Zu der Gruppe gehörte auch die inzwischen überzeugte und voll ausgebildete Nomi Sunrider. Die Jedi-Verstärkung geriet unter Feuer, traf auf die Belagerer von Iziz und schlug sich zu Ulic und seinen Gefährten durch. Die vereinten und erstarkten Jedi-Ritter stiegen darauf in die tieferen Ebenen hinab, um Meister Arca zu finden und zu befreien. Mitten in dem Chaos, das Onderon erfasst hatte, erschienen zwei neue Mitspieler, die sich der drohenden Gefahr nicht bewusst waren: Satal Keto und und seine Kusine Aleema, die Erben des mittlerweile korrupten Teta-Systems. Verwöhnt, gelangweilt und reich, hatten Satal, Aleema und ihre Freunde mit der Magie der Sith herumgespielt und nutzten zu ihrer Unterhaltung die Atefakte, die der Jedi-Schüler Odan-Urr unmittelbar nach dem Großen Hyperaumkrieg vor tausend Jahren entdeckt hatte. Diese Clique gelangweilter Aristokraten nannte sich nach einer Furcht erregenden Legende aus ihrer Kindheit die Krath. Satal Keto, der von der eben so schönen wie ehrgeizigen Aleema angestachelt wurde, hatte aus einem Museum Coruscant ein uraltes Buch über die Geheimnisse der Sith gestohlen. Die beiden brachen anschließend nach Onderon auf, da sie vom Freedon-Nadd- Aufstand und den aktiven Sith-Adepten gehört hatten. Krieg oder nicht, Satal und Allema waren fest entschlossen, jemanden zu finden, der ihnen das geheinmisvolle Buch übersetzen und mehr über die Magie der Sith erzählen würde. Da sie ihre neu erworbenen Fähigkeiten hinsichtlich der dunklen Seite der Macht einsetzen und ihnen außerdem das Glück hold war, gelang es den beiden Adligen, die vom Kampf heimgesuchte Stadt zu durchqueren und in den Schlupfwinkel hinabzusteigen, in dem König Ommin Meister Arca gefangen hielt. Ommin, der hoch erfreut war, das obskure Buch der Geheimnisse der Sith in die Hand zu bekommen, überreichte Satal Keto ein Sith-Amulett und versprach ihm, das Buch zu übersetzen. Während ein Schreiber sich gewissenhaft mühte, den Wälzer zu kopieren, erschien der Geist von Freedon Nadd, dem angesichts der republikanischen Truppen, die auf die Stadt einstürmten, und der sich nähernden vereinigten Jedi-Rittern klar wurde, dass König Ommin verloren hatte. Statt dessen setzte er nun auf die beiden Aristokraten und überzeugte Satal Keto und Aleema davon, dass sie allein den Schlüssel zur Wiedergeburt eines neuen Goldenen Zeitalters der Sith in Händen hielten - und dass er sie führen würde. Die Jedi-Ritter in dem Augenblick in Ommins Unterschlupf ein, als Meister Arca soeben von der Dunklen Seite zerschmettert zu werden drohte. Nadd entzog dem alten König seine Kraft und Unterstützung und Ulic ungehindert vor, um den Alten zu töten und Arca zu befreien. Während Satal Keto und Aleema aus Iziz flohen und eine Fülle von Sith-Artefakten ins Teta- System mitnahmen, erschien Freedon Nadd erneut und verhöhnte Arca, Ulic und die übrigen Jedi, indem er sagte, die Dunkle Seite würde schon bald andere Lebewesen vereinnahmen. Schließlich stellten die Streitkräfte der Republik die Ordnung in der verwüsteten Stadt Iziz wieder her und verhängten das Kriegsrecht. Der Sarkophag Freedon Nadds wurde endlich in die gepanzerte Gruft auf dem Bestienmond Dxun verbracht und hinter dicken Platten mandalorianischem Stahl verschlossen, von denen die Jedi hofften, dass sie Jahrtausende überdauern würden. | ||